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Spendenübergabe an Arolser Tafel
von: redaktion
am: 06.12.07, 14:07
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Wir haben ein tolles Fest gefeiert, das war nur möglich, weil alle zusammengearbeitet haben !
Dank an alle Mitwirkenden und Helfer: den MGV Concordia, den Kirchenchor, den (alten) Kirchenvorstand, allen Rednern, dem Posaunenwart Andreas Jahn, der Stadt Diemelstadt (hier speziell dem Bauhof) und nicht zuletzt auch der Karnevalsgesellschaft Wrexen für die Überlassung zusätzlicher Bühnenteile.
Unser 80zigster hatte ein tolles Programm:
das Bundespolizeiorchester, ein Festgottesdienst mit Ehrungen, der musikalische Frühschoppen, ein Rückblick und Ausblick
Es war offensichtlich: Wir sind auch nach 80 Jahren nicht leise geworden und bleiben präsent !
Das sah auch die Rhoder Bevölkerung so. Die Stimmen nach dem Fest waren uneingeschränkt positiv. Wir können davon ausgehen, dass unser Jubiläum musikalisch wie auch von der Planung her ein voller Erfolg war.
Es gab aber leider auch wenige, negative Erscheinungen:
Wir mussten erhebliche Kritik wegen des Empfängers des Konzerterlöses einstecken. Die Frage, warum die Arolser Tafel und nicht eine Institution im Raum Diemelstadt wurde immer wieder gestellt. Wir meinen, dass ökumenische Arbeit wichtig ist; es arbeiten gerade innerhalb der Arolser Tafel alle zusammen für Bedürftige in unserem Raum - auch in Diemelstadt.
Der mögliche Spendenerlös wurde erheblich gemindert. Durch Abgaben und Kosten wie GEMA, Druck von Eintrittskarten und städtische Gebühren (die leider auch im Hinblick auf den sozialen Zweck des Benefizkonzertes nicht erlassen werden konnten).
Wir waren ein bisschen enttäuscht über die Wahrnehmung unseres runden Jubiläums innerhalb des kirchlichen Raumes. Die Führung des heimischen Kirchenkreises sah sich leider weder in der Lage persönlich aufzutreten noch hielt diese es für erforderlich den Geburtstag des Rhoder Posauenchor mit einem Grußwort zu begleiten.
Da stellen sich dann doch viele der seit Jahrzehnten ehrenamtlich tätigen Musiker des Chores die Frage nach dem Sinn ihres Engagements. Die Kirchenkreisleitung sollte sich ihrerseits die Frage stellen, ob ein solches offensichtliches Desinteresse am kirchlichen Leben von freiwilligen Mitarbeitern, also den einfachen Mitgliedern und damit der Basis der Kirche, schwindendem Engagement oder steigenden Austrittszahlen wirklich entgegenwirken kann.
Unser Fazit lautet: Wir machen gern Musik und feiern gern mit den Rhoder Musikgruppen grosse und kleine Feste. Wenn jetzt wieder Anfragen nach Auftritten unter anderem aus Willingen, Kohlgrund und Ammenhausen kommen, wissen wir, dass die Arbeit des Rhoder Posaunenchores auch im etwas weiteren Umkreis wahrgenommen und geschätzt wird - wir machen weiter !
Damit möchte ich jetzt auch zu dem eigentlichen Zweck unseres heutigen Treffens kommen und Ihnen den erzielten Überschuss i.H.v. 710,-- € überreichen, in dem Wissen, Sie das Geld sinnvoll nutzen können!
(Ansprache von Oliver Klaus anlässlich der Übergabe des Erlöses aus dem Benefizkonzert vom September diesen Jahres an die Arolser Tafel.)