Posaunenchor Rhoden

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Musik rund um den Kirchturm

Platt der Woche

Wir wollen hier Vokabeln / Begriffe aus dem Röösken Platt zeigen - jede Woche etwas anderes. Für Anmerkungen, Ergänzungen oder Kritik steht eine Kommentarfunktion am Ende der Seite zur Verfügung. Viel Spaß!

Môôltijd, Môôltijden (w)
Wänn me djen ganzen Dach schwôôr arbäjt, mott me auk de Môôtijden inhallen. Dat woor ne deujere Proste-Môôttijd. Dat Jôôr is lang un djer Môôltijden vill.

Eine hochdeutsche Erklärung:
Malzeit
Wenn man den ganzen Tag schwer arbeitet, mußt du auch die Malzeiten einhalten. Das war eine teuere Proste-Malzeit. Redensart, wenn man etwas zu teuer bezahlt hatte, wo man eigentlich nicht mit gerechnet hatte. (bezieht sich i. d. R. nicht auf Malzeiten; was das „Proste“ bedeutet ist mir noch nicht klar geworden) Das Jahr ist lang und der Mahlzeiten viel. (Redensart)

  

Zuletzt hier gesehen:

Gang, Gänge (m) | Gang
Eene Hand jett eenen Gang.
Eine Hand hat einen Gang. (Redensart, wenn man z. B. eine Arbeit allein machen mußte, und es dauerte länger als erwartet)


Fäll, Fälle (s) | Fell
De jett so´n dikket Fäll, djem kannste hundertmô wat sägen bis he watt deut. Dat hänget me mang Fäll un Flesske.
Der hat so ein dickes Fell, dem kannst du hundert mal was sagen bis er was tut. (Redensart, wenn einer besonders dickfällig ist) Das hängtmir zwischen Fell und Fleisch. (Redensart, sagte man wenn man sich nicht entscheiden konnte;)

 


 

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